Vorschau


Sonntag, 04.08.2024, 20:00 Uhr

Chettin’3

Hommage an Chet Baker

Walter Kuhlgatz: Trompete, Gesang
Elmar Vibrans: Klavier
Heinrich Römisch: Kontrabass

                                                                                                 

Chet Baker war einer der großen Trompeter des Jazz. Seine wechselhafte Karriere und seine Vita bieten reichlich Stoff für sehr unterschiedliche Erzählungen, Sichtweisen und Einschätzungen.

Sein musikalisches Vermächtnis aus der Zeit seines kometenhaften Aufstiegs in den 50er Jahren bis zu seinem Tod im Jahr 1988 belegt jedoch eindrucksvoll und eindeutig die Besonderheit und „Schönheit“ seiner Spielweise.

Viele Jazz-Standards wie z.B. „But not for me“, „Just friends“, „My funny valentine“ sind untrennbar mit seinem Namen verbunden.
Dabei ist Baker sich musikalisch immer treu geblieben, sein Spiel war unverwechselbar und einzigartig, bis sein plötzlicher Tod sein Wirken abrupt beendete.

Chettin´3 folgt den musikalischen Spuren seit nunmehr 10 Jahren und interpretiert Standards aus seinem Repertoire auf die eigene Weise.
Swingend, intensiv, melancholisch und im Geiste des musikalischen Erbes dieses Ausnahmemusikers wird eine Auswahl von Standards präsentiert, die an Chet Baker erinnern.


Sonntag, 22.09.2024, 20:00 Uhr

Duo Nickelé – D’Attellis

„Confines de la Tierra“ 

Ana-Josefina Nickelé: Gesang
Federico D’Attellis: Gitarre

                                                                                                             

Die gebürtige Chilenin Ana-Josefina Nickelé und der argentinische Gitarrist Federico D’Attellis sind seit 2020 ein Duo, das den Tango in purer und natürlicher Form sucht: Gesang und Gitarre.

Die unterschiedlichen Farben aus argentinischer und chilenischer Folklore, Tango Traditional und Tango Nuevo verbinden die beiden 2021 in einer interkontinentalen Albumproduktion zwischen Berlin und Buenos Aires. Liebe, Vergangenheit, Schmerz und Nostalgie bilden die Essenz des so entstandenen Albums „Confines de la Tierra“. Die Klarheit von Ana-Josefinas Nickelés Stimme in Verbindung mit Federicos D’Attelis vollem Gitarrenklang schafft eine einzigartige und direkte Sprache. Die Arrangements stammen aus der Feder des argentinischen Gitarristen und ermöglichen einen fließenden, lebendigen Dialog zwischen Gitarre und Stimme. Ungekünstelt und authentisch finden sie zu dem Ausdruck, der Südamerika zwischen Tradition und Moderne so faszinierend macht.

Duo Nickelé – D’Attellis


Sonntag, 20.10.2024, 20:00 Uhr

Claire Huangci 

Piano

Claire Huangci : Piano

                                                                                                             

Die amerikanische Pianistin Claire Huangci ist Gewinnerin zahlreicher renommierter Preise und zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in ihren Bann. Von unbändigem Entdeckergeist beseelt, beweist sie ihre Wandlungsfähigkeit mit einem breiten Repertoire von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis hin zu Bernstein, Gershwin oder Corigliano.

Claire Huangci startete ihre internationale Karriere bereits im Alter von neun Jahren mit Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen. Dabei fiel sie anfangs vor allem als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin auf, gewann erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami 2009/2010. Ein Jahr später gewann sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb. 2019 erhielt sie den Jury-Preis der „Paris Play-Direct Academy“, der vom Orchestre de chambre de Paris mit der Philharmonie de Paris und Steinway & Sons vergeben wird.

Als Partnerin internationaler Orchester konzertierte Claire Huangci unter anderem in der Carnegie Hall New York, der Philharmonie de Paris, dem Gewandhaus Leipzig und der Hamburger Elbphilharmonie. Sie gastierte auch bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival oder dem Klavierfestival Ruhr.

Zu Huangcis Partnern zählen etwa die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Mozarteumorchester Salzburg, das Radio- Sinfonieorchester Stuttgart oder auch die Symphonieorchester von Vancouver und Québec. 

Nach ihrer Debüt-CD aus dem Jahr 2013 mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew folgte Claire Huangcis Doppelalbum mit Scarlatti-Sonaten, das mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Grammophone Editor’s Choice-Preis ausgezeichnet wurde. In diesem Herbst erscheint nun eine 3-CD-Box mit Schuberts späten Sonaten, den Drei Klavierstücken und einer Auswahl von Liedern aus dem Schwanengesang mit Bariton Thomas E. Bauer.


Mittwoch, 13.11.2024, 20:00 Uhr

Vokalensemble des Braunschweiger Domchors

weitere Informationen folgen

tbd.

                                                                                                             

Weitere Informationen folgen


Mittwoch, 04.12.2024, 20:00 Uhr

Märchenabend für Erwachsene

Dorothea Nennewitz und Bernd Dallmann 

Dorothea Nennewitz: Erzählkunst
Bernd Dallmans: Musik

Foto Nennewitz: Volker Henties

                                                                                                             

Was ist, wenn alles anders kommt, als erwartet? Oder wenn sich unerwartete Möglichkeiten auftun? Oder wenn sich neue Allianzen bilden? Märchen und Geschichten haben überraschende, humorvolle, unerwartete Antworten auf diese Fragen. Die Erzählerin Dorothea Nennewitz befreit ungewöhnliche Geschichten aus den Buchdeckeln und erzählt sie mit großer Lebendigkeit neu. Musiker Bernd Dallmann kommentiert die Geschichten vorwiegend improvisierend mit einzigartigen Klängen von Saxophon, Klarinette, Querflöte oder Gitarre auf eindrückliche Weise. Worte und Klänge ergänzen sich im Zwiegespräch.

Als freiberufliche Erzählerin hat Dorothea Nennewitz seit vielen Jahren außerordentliche Freude daran, Märchen und Geschichten vor allem auch für Erwachsene zu einem Erlebnis werden zu lassen. Handwerkszeug dafür bekam sie unter anderem an der Universität der Künste in Berlin. Für Erwachsene organisiert sie seit mehreren Jahren die Event-Reihe “O-Ton: Erzählkunst im Braunschweiger Land” und hat sich mit ihrem Erzählstück über das Leben der Künstlerin und Naturforscherin Maria Sybilla Merian einen Namen gemacht. 

Durch ihre lebendige, humorvolle Art zu erzählen holt sie das Publikum mitten hinein in die Geschichten.

Bernd Dallmann war über 15 Jahre in der Berliner Jazz-Szene aktiv und 22 Jahre Lehrer für das Fach Jazzsaxophon an der Städtischen Musikschule Braunschweig. Er leitete dort die Jazzcombo und die Jugendbigband. Aktuell führt er seine Profession fort als Instrumentalist, Komponist und Arrangeur beim Elm Saxophon Quartett (Altsax), bei ClaRo (Klarinette), beim Klassik-Duo „Nowottny“ (Flöte) und dem Jazz-Duo „Body and Soul“.

Foto Dallmann: Carsten Mewes


Sonntag, 19.01.2025, 20:00 Uhr

clair-obscur

„The Big Night Out“ 

Kathi Wagner: Baritonsaxophone
Christoph Enzel: Tenorsaxophon
Maike Krullmann: Altsaxophone
Carlos Gimènez: Sopransaxophone

                                                                                                             

Sie haben heute abend frei, können sich aber nicht entscheiden, ob Sie in die Oper, ins Symphoniekonzert, ins Kino, zum Musical, zur Kammermusik oder in den Jazzclub gehen wollen?

Mit clair-obscur müssen Sie sich nicht entscheiden!
Wir bieten Ihnen in unserem Programm
The Big Night Out all das – in nur zwei Stunden!

Ein Programm, das keine Wünsche offen lässt.

Clair-obscur kennen keine Tabus, spielen was ihnen gefällt und beweisen immer wieder auf’s Neue, dass Musik verschiedenster Stilrichtungen das Publikum erreicht, wenn sie gut gespielt und präsentiert wird. Und gut klingt: Die idealen Arrangements, die sich clair-obscur auf den Leib schreiben (und die inzwischen von anderen Ensembles nachgespielt werden), lassen mitunter vergessen, dass ‚nur‘ ein Quartett auf der Bühne sitzt. Der ganz eigene Sound, das traumwandlerische Zusammenspiel nach nunmehr 20 Jahren ununterbrochener Ensemblearbeit in derselben Besetzung und ihre von Spielfreude, Lockerheit und Humor geprägten Auftritte machen jedes Konzert von clair-obscur zu einem Erlebnis. 

Seit vielen Jahren gehört clair-obscur denn auch zu den renommiertesten Quartetten seiner Art. Auftritte in der Carnegie Hall, der Philharmonie Berlin, beim Luzern Festival und dem Schleswig-Holstein Musikfestival mögen als Beleg dafür dienen. Clair-obscur legten insgesamt bereits 10 CD-Aufnahmen vor, darunter für den RBB, BR, Deutschlandradio Kultur und SFR. Als Solistenensemble standen sie u.a. mit dem MDR-Sinfonieorchester und dem Beethoven Orchester Bonn auf der Bühne und waren an zahlreichen Ur- und Erstaufführungen von Werken namhafter Komponisten beteiligt, die teilweise für das Ensemble geschrieben wurden, darunter „Berlin Punk“ von Enjott Schneider.


Samstag10. Mai 2025

Cæcilie Norby & Lars Danielsson

just the two of us

Cæcilie Norby (DK): Gesang

Lars Danielsson (SE): Bass, Cello

                                                                                                               

Der Bass führt die Melodie ein, so zart, träumerisch und nachklingend, wie das nur ein Lars Danielsson aus dem sonst so schweren Tieftöner zu zaubern vermag. Dann singt Cæcilie Norby „Both Sides Now“, Joni Mitchells Ballade für die Ewigkeit, auf ihre unwiderstehlich-sinnliche, bluesgetränkte und einnehmende Art. Vom ersten Ton an entführen Norby und Danielsson den Hörer in ihren persönlichen Musikkosmos, der niemanden kalt lassen kann.

Privat sind sie seit langem ein Paar, aber musikalisch gingen beide lange getrennte Wege: Cæcilie Norby schaffte in den Achtzigern als herausragende dänische Funk- und Jazzsängerin lange vor anderen skandinavischen Kolleginnen den Brückenschlag nach Amerika und wurde die erste europäische Künstlerin beim legendären US-Label Blue Note, für das sie mit Weltstars wie Mike Stern oder Chick Corea zusammenarbeitete.

Der Schwede Lars Danielsson kann ebenfalls auf eine lange internationale Karriere an der Seite von Größen wie Charles Lloyd oder den Brecker Brothers verweisen. Vor allem aber als langjähriges Mitglied der ACT-Familie reifte er mit eigenen Projekten, als gefragter Sideman und auch Produzent zu einer der wichtigsten Stimmen im europäischen Jazz. So wurde er mit dem ECHO Jazz 2015 als bester Bassist international ausgezeichnet.

Weitere Informationen folgen


Sonntag26. Oktober 2025

Joscho Stephan ́s Transatlantic Guitar Trio

Vorstellung der neuen CD

Richard Smith (UK): Fingerstyle-Guitar

Joscho Stephan (D): Gypsy Guitarist

Rory Hoffmann (USA): Multiinstrumentalist                                                                                                                  

Ein einzigartiges klangliches Highlight bildet seit kurzem das internationale „Transatlantic Guitar Trio“. Der Fingerstyle-Gitarren- Champion Richard Smith (UK), der Gypsy-Jazz-Virtuose Joscho Stephan (D) und der geniale Multiinstrumentalist Rory Hoffman (USA) haben sich zusammengetan und gastierten bereits bei zahlreichen renommierten Konzertreihen und Festivals in den USA. Jetzt kommen sie über den großen Teich. Noch in diesem Jahr feiern sie mit einem gemeinsamen Konzert Premiere auf dem alten Kontinent und wollen von Deutschland aus ganz Europa musikalisch erobern.

Publikum und Kritiker sind gleichermaßen begeistert von der Vielfalt der unterschiedlichen Stile und Techniken, die die Musiker in dieser außergewöhnlichen Besetzung gemeinsam präsentieren. Einzigartig, wie sie Jazzballaden, Gypsy Swing Standards, eine Prise Popmusik und groovige Eigenkompositionen zu einem neuen Ganzen zusammenfügen. Das schier unerschöpfliche Repertoire des „Transatlantic Guitar Trios“ und die neu arrangierten Songs der großen Vorbilder wie Django Reinhardt, Chet Atkins und Jerry Reed machen die Live-Konzerte der 3- Sterne-Gitarristen zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

X


Verschoben auf 2025

Beatrix Becker Trio

BOOK OF BRIDGES

Beatrix Becker: Komposition, Bassklarinette, Klarinette, Klavier
Rebecca Carrington: Cello
Diego Romero: Gitarre, E-Gitarre

                                                                                                             

Begonnen hat alles mit einem leeren Büchlein im Lockdown: Beatrix Becker hat es mit melancholisch lebensfrohen Kompositionen für ihr neues Programm „BOOK OF BRIDGES“ gefüllt. Dafür versammelt die Berlinerin erstmals all ihre Lieblingsinstrumente auf einer Bühne – Bassklarinette und Klarinette, Violoncello, Gitarre und Klavier – und nimmt uns mit auf eine heilsame musikalische Heldenreise durch die emotionalen Untiefen der Pandemieerfahrung und des Lebens selbst.

Ausdrucksstark und fantasievoll erzählen Becker und ihre Mitmusiker von der Suche nach Hoffnung und der Sehnsucht nach der Ferne, von Lebensfreude und Fragilität, von der Magie der Verbundenheit in Zeiten der Getrenntheit. Gemeinsam machen sie das Wunder erlebbar das geschieht, wenn Musik Brücken zu bauen vermag: zwischen Menschen und Meinungen, Kontinenten und Kulturen, zwischen uns und unserer Zuversicht für das, was derzeit noch im Ungewissen liegt.

Dabei sucht und findet Beatrix Becker erneut reichhaltige Ausdrucksmöglichkeiten jenseits von Klassik und Jazz. Seit frühester Kindheit schlägt ihr musikalisches Herz für exotische Klänge und Rhythmen. Inspiriert ist sie unter anderem von der melancholischen Lebensfreude der Klezmermusik, vom wilden Temperament des Flamenco, von der sanften Ästhetik des Tango Argentino. Kombiniert mit unbändiger Improvisationsfreude webt sie als Brückenbauerin zwischen Klassik, Jazz und Weltmusik ihren ganz eigenen, tief berührenden Klang.

Geprägt haben Becker dabei ihre Reisen und vielseitigen musikalischen Erfahrungen: Nach zwei CD-Aufnahmen und Tourneen als Klarinettistin der Band Bassa entstand ihr erstes Soloalbum in Argentinien, das zweite in der Schweiz, das dritte in den renommierten Berliner Hansa Studios. Sie repräsentierte die Stadt Berlin in Istanbul, Los Angeles und bei der offiziellen Feierstunde zum Tag der Deutschen Einheit, begeisterte bei Konzerten in London, Paris, Jerusalem und wurde von Klezmer-Ikone Giora Feidman geadelt, als er ihre Komposition „Una Sonrisa“ auf seinem Album „Klezmer Bridges“ veröffentlichte.

Zwei renommierte Mitmusiker, deren Ästhetik und Ausdrucksstärke ebenfalls auf den großen Bühnen dieser Welt geprägt wurden, hat Beatrix Becker nun zum „BOOK OF BRIDGES“-Album eingeladen: Violoncellistin Rebecca Carrington ist nicht nur international gefeiert und berühmt für ihre Vielseitigkeit. Beide Frauen verbindet auch eine sprudelnde Kreativität seit dem ersten gemeinsamen Ton. Gitarrist Diego Romero bereichert das Trio mit argentinischen Wurzeln ebenso wie mit seiner zugleich lebensfrohen und feinsinnigen, durch Tango und Weltmusik geprägten Klangvielfalt.

Gemeinsam präsentieren sie mondiale Musik, die so wohl nur in der Metropole Berlin entstehen kann: ein Rendezvous mit Eindrücken und Emotionen aus der ganzen Welt, konzentriert auf