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Samstag, 14. März 2026, 20:00 Uhr

Wojciech Waleczek

Piano Solo – Liszt meets Queen

Wojciech Waleczek (PL): Piano

Wojciech Waleczek beendete im Jahr 2003 mit Auszeichnung die Karol Szymanowski Musikakademie in Katowice, wo er bei Zbigniew Raubo studierte. Weitere Studien absolvierte er in Kanada an der Vancouver Academy of Music unter der Leitung von Lee Kum-Sing. Im Jahr 2014 erwarb er den Doktortitel und im Jahr 2017 den Grad des habilitierten Doktors der Kunst an der Musikakademie Bydgoszcz. Im Jahre 2022 verlieh ihm der Präsident der Republik Polen den Titel eines Professors für Musikkunst.

Wojciech Waleczek erhielt Preise und Stipendien des Ministerpräsidenten, des Ministers für Wissenschaft und Hochschulbildung, des Kultusministers, der Präsidenten der Städte Katowice und Gliwice, durch das Parlament der Schlesischen Wojewodschaft sowie durch andere private und öffentliche Institutionen. Abgesehen von seiner Konzerttätigkeit, arbeitet Waleczek auch als Univ.-Prof. an der Schlesischen Universität im Institut für Musikkünste.

Wojciech Waleczek ist gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des SIGNUM-Vereins in Gliwice, wo er für die Förderung der klassischen Musik in Polen und im Ausland zuständig ist.

Als Solist hat er mit vielen Orchestern im In- und Ausland sowie vielen Dirigenten zusammengearbeitet.

www.waleczek.com


Sonntag, 19. April 2026, 19:30 Uhr

Tim Rohrmann & Erik Ask-Upmark

Keltischer und nordischer Folk für zwei Harfen und weitere Überraschungen

Tim Rohrmann: Harfe

Erik Ask-Upmark (SE): Harfe

Weitere Informationen folgen in Kürze

www.harfenmann.de

www.ask-upmark.se


Samstag, 30. Mai 2026, 18:00 Uhr

Sueño del Sol

Mediterrane Gitarrenträume – Open Air im Kirchgarten

Frank Meth: Gitarre

Andreas Sichau: Gitarre

Burkhard Wittlief: Percussion

Eine warme Brise streicht über die Haut, die Luft duftet nach Salz, das türkisfarbene Meer glitzert in der Sonne. Dazu erklingt Musik: so wild wie der Herzschlag Andalusiens und so leidenschaftlich wie eine karibische Nacht.

Ein Abend mit Sueño del Sol ist mehr als ein Konzert – er ist ein Erlebnis voller Wärme, Rhythmus und Leichtigkeit. Das Trio interpretiert auf seine ganz eigene Art Klassiker der Gipsy Kings, Paco de Lucia und Carlos Santana – rein instrumental, virtuos und emotional. Zwei Gitarren, Percussion und ein Mix, bei dem alles zusammenläuft – mehr braucht es nicht, um das Publikum schon mit dem ersten Ton auf eine Reise in die Sonne zu schicken.

www.suenodelsol.de


Samstag, 15. August 2026, 20:00 Uhr

Jazz hoch drei

Konzert im Rahmen des Jazzsommers Wolfenbüttel 2026

Matthias Strucken: Vibraphon, Marimba, Glockenspiel, Schlagzeug, Gesang

Marc Brenken: Klavier, Orgel, Melodica, Pfeifen, Gesang

Jochen Schaal: Kontrabass, Mouth Percussion, Gesang

Man nehme ein 1,92m großes wahl-kölsches Spielkind, einen nordischen Paradiesvogel sowie einen geerdeten Tieftöner badischen Ursprungs und stelle dieses Trio mit diversen Musikinstrumenten auf eine Bühne. Was dann passiert, wissen die drei selbst nicht – zumindest nie ganz genau, denn Improvisation ist wesentlicher Bestandteil ihrer musikalischen Darbietung.

Mal wird der Kontrabass zum Schlagzeug umfunktioniert, mal werden von allen Seiten die Saiten des Klaviers gezupft, doch schon im nächsten Moment erklingen sphärische Harmonien aus dem Vibraphon, garniert mit zarten Melodietupfern von Glockenspiel und Melodica.

Sie lieben die Stürme, begrüßen den Mai im dreistimmigen Satzgesang, fahren durch sommerliche Kornfelder und schauen im Winter dem Tanz der Schneeflocken zu. Und alles zusammen klingt nach Herzensfreude, Ausgelassenheit und spannender Entdeckungsreise – Jazz hoch drei.

www.jazz-hoch-drei.de


Freitag, 18. September 2026, 20:00 Uhr

Gudrun Walther & Jürgen Treyz mit Väsen

Folk

Gudrun Walther: Gesang, Geige, Bratsche, diatonisches Akkordeon

Jürgen Treyz: Gitarre, 12-saitige Gitarre, Gesang

Olov Johansson (SE): Nyckelharpa

Mikael Marin: Viola (SE), Violoncello da Spalla

Gudrun Walther und Jürgen Treyz sind zwei der gefragtesten Folkmusiker Deutschlands. Ihre musikalische Heimat liegt zu gleichen Teilen in Irland und Deutschland, mit Einflüssen aus anderen europäischen Traditionen, Jazz, Blues und klassischer Musik. Mit diversen Projekten, allen voran mit ihrer multinationalen Band CARA, touren sie regelmäßig in Europa, den USA und Australien. Sie zählen außerdem zu den Haupt-Protagonisten des Deutschfolk-Revivals.

Ausgezeichnet wurden sie bereits zwei Mal mit dem Irish Music Award, mehrfach mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2018 mit der Freiburger Leiter in der Sparte Musik (Auszeichnung der Internationalen Kulturbörse Freiburg) und 2020 mit dem Kaarster Stern, dem Kulturpreis der Stadt Kaarst. Im Dezember 2020 lud Star-Geiger Daniel Hope die beiden zu einem Hauskonzert nach Berlin ein, welches auf ARTE concert europaweit ausgestrahlt wurde. Bei ihren Konzerten zeigen sich die beiden Vollblutmusiker vielseitig und wandelbar – virtuose Instrumentalpassagen wechseln sich ab mit emotionalen, tiefgängigen Liedern, bei denen Gudrun Walthers Stimme voll zum Tragen kommt. Manch einer schwört nach dem Konzert, dass auf jeden Fall mehr als zwei Leute auf der Bühne standen, so dicht und voll ist der Sound dieses Duos.

VÄSEN sind das Aushängeschild der skandinavischen Folkmusik und haben bereits Konzertbesucher von Washington bis Tokio begeistert. Das Duo besteht aus Olov Johansson, der Schwedens Nationalinstrument, die Nyckelharpa, beherrscht wie kaum ein zweiter und Mikael Marin an Viola und Violoncello da Spalla.

Johansson wurde 1990 der erste Weltmeister an der Nyckelharpa, Marin spielte im World Orchestra unter der Leitung von Leonard Bernstein und ist als Komponist und Arrangeur (u.a. für das Kronos-Quartett) weltweit anerkannt. Beide Musiker tragen den Titel Riksspelman (Staatsgeiger), Johansson wurde außerdem 2013 die Zorn-Medaille in Gold verliehen, die höchste Auszeichnung, die einem Volksmusiker in Schweden zuteil werden kann.

VÄSEN spielen schwedische Instrumentalmusik wie traditionelle Polskas, sowie viele exzellente Eigenkompositionen. Ausgeklügelte Arrangements und das intensive Zusammenspiel der beiden Musiker machen die Musik von VÄSEN einmalig und faszinierend. Die beiden Musiker spielen mit einer unglaublichen Intensität. Bei ihren Konzerten entsteht der Eindruck, dass sie derselben unsichtbaren Eingebung folgen, so eng verzahnt agieren sie miteinander.

Vier Profimusiker, die sich gefunden haben

Geprägt von gegenseitigem Respekt und mit großem Feingefühl für die musikalischen Details lassen sie in ihrer Musik Platz für individuelle Glanzpunkte. So vernetzen sich die schwindelerregenden Arpeggios von Johanssons Nyckelharpa, der berührende Gesang von Gudrun Walther, die verspielten, kontrapunktischen Zweitstimmen von Mikael Marin und das rhythmisch und harmonisch in allen Facetten schillernde Gitarrenspiel von Jürgen Treyz zu einem Gesamtklang, der jederzeit von leisen, filigranen Arrangements schlagartig zu wuchtigen Parts wechseln kann. Organisch gewachsen, fast symbiotisch verwoben – dies ist lebendige Musiktradition, wie man sie nur in ganz seltenen Fällen zu hören bekommt. Ein musikalischer Glücksfall und ein „must see“ für jeden Musikfan, ganz gleich welchen Genres!

www.walthertreyz.com

www.vasen.se


Samstag, 07. November 2026, 20.00 Uhr

Chronatic Quartett

Classics Rocks Pop

Jan Friedrich: Schlagzeug

Tobias Paulus: Violine

Marco T. Alleata: Bass

Benedikt ter Braak: Klavier

Das 2017 gegründete Chronatic Quartet kann für sich eine recht einzigartige Position im heutigen Musikbetrieb behaupten. Mit seiner ungewöhnlichen Besetzung (Klavier, Baß, Violine und Schlagzeug) bewegt sich das Ensemble in einem Gebiet, das aus den Überlappungen von Klassik, Jazz und Pop gebildet und vom persönlichen Geschmack der vier Musiker begrenzt wird.

Hier ist die Schnittstelle zwischen den großen Meistern der Vergangenheit und den Ikonen unserer Zeit, hier werden die berühmten Melodien des klassischen Repertoires mit „chronatischen“ Mitteln interpretiert, zitiert und neu formuliert.

Das geschah erstmals auf dem Album Patchworks und ereignet sich jetzt ein weiteres Mal in einem idealen Komposition des 19. Jahrhunderts: dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns, dessen zoologisches Defilee durch die neue, eigens für das Chronatic Quartet geschriebene Story noch unwiderstehlicher wird.

www.chronaticquartett.com