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Samstag, 30. Mai 2026, 18:00 Uhr
Sueño del Sol
Mediterrane Gitarrenträume – Open Air im Kirchgarten
Frank Meth: Gitarre
Andreas Sichau: Gitarre
Burkhard Wittlief: Percussion

Eine warme Brise streicht über die Haut, die Luft duftet nach Salz, das türkisfarbene Meer glitzert in der Sonne. Dazu erklingt Musik: so wild wie der Herzschlag Andalusiens und so leidenschaftlich wie eine karibische Nacht.
Ein Abend mit Sueño del Sol ist mehr als ein Konzert – er ist ein Erlebnis voller Wärme, Rhythmus und Leichtigkeit. Das Trio interpretiert auf seine ganz eigene Art Klassiker der Gipsy Kings, Paco de Lucia und Carlos Santana – rein instrumental, virtuos und emotional. Zwei Gitarren, Percussion und ein Mix, bei dem alles zusammenläuft – mehr braucht es nicht, um das Publikum schon mit dem ersten Ton auf eine Reise in die Sonne zu schicken.
www.suenodelsol.de
Samstag, 15. August 2026, 20:00 Uhr
Jazz hoch drei
Ein Jazzerlebnis der besonderen Art

Matthias Strucken: Vibraphon, Marimba, Glockenspiel, Schlagzeug, Gesang
Marc Brenken: Klavier, Orgel, Melodica, Pfeifen, Gesang
Jochen Schaal: Kontrabass, Mouth Percussion, Gesang

Man nehme ein 1,92m großes wahl-kölsches Spielkind, einen nordischen Paradiesvogel sowie einen geerdeten Tieftöner badischen Ursprungs und stelle dieses Trio mit diversen Musikinstrumenten auf eine Bühne. Was dann passiert, wissen die drei selbst nicht – zumindest nie ganz genau, denn Improvisation ist wesentlicher Bestandteil ihrer musikalischen Darbietung.
Mal wird der Kontrabass zum Schlagzeug umfunktioniert, mal werden von allen Seiten die Saiten des Klaviers gezupft, doch schon im nächsten Moment erklingen sphärische Harmonien aus dem Vibraphon, garniert mit zarten Melodietupfern von Glockenspiel und Melodica.
Sie lieben die Stürme, begrüßen den Mai im dreistimmigen Satzgesang, fahren durch sommerliche Kornfelder und schauen im Winter dem Tanz der Schneeflocken zu. Und alles zusammen klingt nach Herzensfreude, Ausgelassenheit und spannender Entdeckungsreise – Jazz hoch drei.
www.jazz-hoch-drei.de

Schon lange haben Jazzbegeisterte aus der gesamten Region rund um Wolfenbüttel darüber gebrütet, wie sich bereits Vorhandenes vernetzten und bündeln lässt und wie sich die eigene Begeisterung über die engen Zirkel der Eingeschworenen hinaustragen lässt. Die zündende Idee, die der Initiative den notwendigen Schwung verliehen hat, war dann, die Entdeckung der Musik mit der von besonderen Orten und Spielstätten im Landkreis zu verknüpfen.
Und so verwandelt der neue „Jazzsommer Wolfenbüttel“ nun vom 7. bis 16. August 2026 die Region in eine große Bühne: 13 Konzerte an 13 außergewöhnlichen Spielorten – vom historischen Rittergut Lucklum über die Kulturscheune Donnerburg bis zur Galerie Kulturhaus Dettum. Initiiert von der Landesmusikakademie und der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz bringt der Jazzsommer handverlesene Acts wie Fette Hupe, Kasimir Effekt, das Gabriela Koch Quartett und das Landesjugendjazzorchester Wind Machine in Parks, Höfe und Kulturräume der Stadt und des Umlandes.
Entdecken Sie die musikalische Vielfalt des Jazz und den Reichtum Wolfenbüttels an besonderen Orten! Lassen Sie uns gemeinsam den Sommer jazzen!
Weitere Informationen und Ticketbuchung unter:
https://www.lessingstadt-wolfenbuettel.de/veranstaltungen/jazzsommer-wolfenbuettel/erlebnisse
Freitag, 18. September 2026, 20:00 Uhr
Gudrun Walther & Jürgen Treyz mit Väsen
Folk
Gudrun Walther: Gesang, Geige, Bratsche, diatonisches Akkordeon
Jürgen Treyz: Gitarre, 12-saitige Gitarre, Gesang
Olov Johansson (SE): Nyckelharpa
Mikael Marin: Viola (SE), Violoncello da Spalla

Gudrun Walther und Jürgen Treyz sind zwei der gefragtesten Folkmusiker Deutschlands. Ihre musikalische Heimat liegt zu gleichen Teilen in Irland und Deutschland, mit Einflüssen aus anderen europäischen Traditionen, Jazz, Blues und klassischer Musik. Mit diversen Projekten, allen voran mit ihrer multinationalen Band CARA, touren sie regelmäßig in Europa, den USA und Australien. Sie zählen außerdem zu den Haupt-Protagonisten des Deutschfolk-Revivals.
Ausgezeichnet wurden sie bereits zwei Mal mit dem Irish Music Award, mehrfach mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2018 mit der Freiburger Leiter in der Sparte Musik (Auszeichnung der Internationalen Kulturbörse Freiburg) und 2020 mit dem Kaarster Stern, dem Kulturpreis der Stadt Kaarst. Im Dezember 2020 lud Star-Geiger Daniel Hope die beiden zu einem Hauskonzert nach Berlin ein, welches auf ARTE concert europaweit ausgestrahlt wurde. Bei ihren Konzerten zeigen sich die beiden Vollblutmusiker vielseitig und wandelbar – virtuose Instrumentalpassagen wechseln sich ab mit emotionalen, tiefgängigen Liedern, bei denen Gudrun Walthers Stimme voll zum Tragen kommt. Manch einer schwört nach dem Konzert, dass auf jeden Fall mehr als zwei Leute auf der Bühne standen, so dicht und voll ist der Sound dieses Duos.

VÄSEN sind das Aushängeschild der skandinavischen Folkmusik und haben bereits Konzertbesucher von Washington bis Tokio begeistert. Das Duo besteht aus Olov Johansson, der Schwedens Nationalinstrument, die Nyckelharpa, beherrscht wie kaum ein zweiter und Mikael Marin an Viola und Violoncello da Spalla.
Johansson wurde 1990 der erste Weltmeister an der Nyckelharpa, Marin spielte im World Orchestra unter der Leitung von Leonard Bernstein und ist als Komponist und Arrangeur (u.a. für das Kronos-Quartett) weltweit anerkannt. Beide Musiker tragen den Titel Riksspelman (Staatsgeiger), Johansson wurde außerdem 2013 die Zorn-Medaille in Gold verliehen, die höchste Auszeichnung, die einem Volksmusiker in Schweden zuteil werden kann.
VÄSEN spielen schwedische Instrumentalmusik wie traditionelle Polskas, sowie viele exzellente Eigenkompositionen. Ausgeklügelte Arrangements und das intensive Zusammenspiel der beiden Musiker machen die Musik von VÄSEN einmalig und faszinierend. Die beiden Musiker spielen mit einer unglaublichen Intensität. Bei ihren Konzerten entsteht der Eindruck, dass sie derselben unsichtbaren Eingebung folgen, so eng verzahnt agieren sie miteinander.
Vier Profimusiker, die sich gefunden haben
Geprägt von gegenseitigem Respekt und mit großem Feingefühl für die musikalischen Details lassen sie in ihrer Musik Platz für individuelle Glanzpunkte. So vernetzen sich die schwindelerregenden Arpeggios von Johanssons Nyckelharpa, der berührende Gesang von Gudrun Walther, die verspielten, kontrapunktischen Zweitstimmen von Mikael Marin und das rhythmisch und harmonisch in allen Facetten schillernde Gitarrenspiel von Jürgen Treyz zu einem Gesamtklang, der jederzeit von leisen, filigranen Arrangements schlagartig zu wuchtigen Parts wechseln kann. Organisch gewachsen, fast symbiotisch verwoben – dies ist lebendige Musiktradition, wie man sie nur in ganz seltenen Fällen zu hören bekommt. Ein musikalischer Glücksfall und ein „must see“ für jeden Musikfan, ganz gleich welchen Genres!
www.walthertreyz.com
www.vasen.se
Samstag, 07. November 2026, 20.00 Uhr
Chronatic Quartet
Classics Rocks Pop
Jan Friedrich: Schlagzeug
Tobias Paulus: Violine
Marco T. Alleata: Bass
Benedikt ter Braak: Klavier

Das 2017 gegründete Chronatic Quartet kann für sich eine recht einzigartige Position im heutigen Musikbetrieb behaupten. Mit seiner ungewöhnlichen Besetzung (Klavier, Baß, Violine und Schlagzeug) bewegt sich das Ensemble in einem Gebiet, das aus den Überlappungen von Klassik, Jazz und Pop gebildet und vom persönlichen Geschmack der vier Musiker begrenzt wird.
Hier ist die Schnittstelle zwischen den großen Meistern der Vergangenheit und den Ikonen unserer Zeit, hier werden die berühmten Melodien des klassischen Repertoires mit „chronatischen“ Mitteln interpretiert, zitiert und neu formuliert.
CLASSIC ROCKS POP – Wenn Mozart auf Bon Jovi trifft
Was passiert, wenn man Pop, Rock und Klassik hemmungslos miteinander vermischt? Das Chronatic Quartet liefert die Antwort: mit einem Programm, das musikalische Grenzen sprengt und Generationen verbindet.
Hier trifft Robbie Williams auf Vivaldi, Brahms begleitet Freddie Mercury, Mozart geht mit Supertramp auf Tour und Jon Bon Jovi rockt mit Johann Sebastian Bach. Die vier Musiker bauen Brücken zwischen scheinbar unvereinbaren Welten: mit Leidenschaft, Virtuosität und einer ordentlichen Portion Humor.
Ob Opernliebhaber oder Rockfan, Klassik-Kenner oder Pop-Enthusiast: In CLASSIC ROCKS POP verschmelzen Musikstile, die sonst selten gemeinsam auf der Bühne stehen. Ergänzt wird das Programm durch fantasievolle Eigenkompositionen, die den „chronatischen“ Sound perfekt abrunden.
www.chronaticquartet.com
Freitag, 04. Dezember 2026, 20:00 Uhr
Dorothea Nennewitz & Bernd Dallmann
„Unerwartet!“ – Märchenabend für Erwachsene
Dorothea Nennewitz: Erzählkunst
Bernd Dallmann: Saxophon, Flöte, Klarinette und Gitarre

„Unerwartet“
Erzählkunst mit Musik
Ihre Geschichten sind mal heiter, mal nachdenklich, immer voller Leben. Saxophon, Flöte, Klarinette und Gitarre begleiten die Erzählungen, tragen sie weiter, lassen sie klingen. Und vielleicht zeigt sich in einer fremden Geschichte plötzlich das Vertraute – oder umgekehrt. Ein Abend voller Wortkunst, Klang und unerwarteter Entdeckungen.

