Vorschau


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Sonntag, 04.12.2022, 20:00 Uhr

Felix Klieser Trio

Romantisches Horn

Felix Klieser – Horn
Andrej Bielow – Violine
Martina Filjak – Klavier

Die Konzertreihe im Festjahr des Kirchbauvereins endet mit einer Formation, die selten im Konzertsaal zu erleben ist: einem Trio aus Horn, Violine und Klavier. Felix Klieser ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Künstler. Mit 5 Jahren nahm er den ersten Hornunterricht, mit 13 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. 2014 erhielt er den ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres sowie den Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen. Im selben Jahr erschien beim Patmos Verlag seine Lebensgeschichte „Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme“ erobert die Welt“. 2016 wurde ihm der Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festival verliehen.

Die Hornliteratur der Romantik, in der sich das grosse Klangfarbenspektrum seines
Instruments reich entfalten kann, fasziniert Felix Klieser ganz besonders. Romantische
Hornwerke umfasst denn auch das Programm für das erste St.Galler Meisterzyklus-Konzert der Saison. Das Horntrio Es-Dur op. 40 von Johannes Brahms mit seinem ganz besonderen Klangreiz ist ebenso vertreten wie entdeckenswerte Horn-Kammermusik aus Frankreich: das Horntrio Nr. 1 c-Moll von Frédéric Duvernoy und die Quatre petites pièces op. 32 von Charles Koechlin. Mit der Violinsonate Nr. 3 von Johannes Brahms und Robert Schumanns Adagio und Allegro für Horn und Klavier erklingen weitere romantische Kammermusik-Höhepunkte.

Weitere Informationen unter: https://felixklieser.de

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Sonntag, 15.01.2023,  20:00 Uhr

Cuarteto Mosaico

Kammermusikalische Weltmusik

Britta Roscher – Querflöten

Nina Hacker – E-Bass

Uta Wagner – Schlagzeug und Percussion

Rainer Mafra – Gitarre

Kammermusikalische Weltmusik

Musikalische Kostbarkeiten aus Süd- und Lateinamerika treffen auf europäische Klassik. Ganz besondere Mosaike werden von vier herausragenden Künstlerinnen und Künstler aus dem Rhein-Main-Gebiet zusammengefügt und in einem kammermusikalisch intimen Rahmen präsentiert. Liebevoll arrangiert das Ensemble traditionelle Melodien für Querflöte, Gitarre, E-Bass und Schlagzeug und erschafft jedes Mal ein musikalisches Kleinod. Eingängige Melodien und pulsierende Rhythmen beschwingen das Publikum und stillen die Sehnsucht nach leidenschaftlicher Musik.

Das aktuelle Programm „Viajar“ (zu deutsch: Reise) rückt die Musik Brasiliens in den Mittelpunkt. Musikalische Schmuckstücke voller Lebensfreude nehmen uns mit auf eine Exkursion in die Vielfalt der brasilianischen Musik, einem Schmelztiegel verschiedenster Einflüsse, inspiriert von Antônio Carlos Jobim und Hermeto Pascoal!

Europäisch geprägte Melodien der eingewanderten Portugiesen, Spanier, Briten und Franzosen mischen sich mit starken, westafrikanisch verwurzelten Rhythmen und den Einflüssen des nordamerkanischer Jazz zu einer sehr eigenen Musik. Die regionalen Ausprägungen der brasilianischen Folklore sind durch die Größe des Landes äußerst vielfältig und spannend. So erklingen im Programm der vier Musikerinnen und Musiker leidenschaftliche Tangos, virtuose Choros, verträumte Bossa Novas und pulsierende Sambas.

Die Arrangements des Quartetts machen „…jedes Stück zu etwas Besonderem, weil die Instrumentenkombination einen sehr eigenen Sound produziert.“ (Idsteiner Zeitung) und setzen ein bezaubernd detaillreiches Mosaik zusammen aus Musik an der Schnittstelle von Klassik und Weltmusik!

Weitere Informationen unter: https://cuarteto-mosaico.de

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Freitag, 03.03.2023, 20:00Uhr

duo mélange

„Tänze von Bach bis Piazzolla“ – Musik für Flöte und Marimba

Almut Unger – Flöte

Thomas Laukel – Marimba

Werke von A. Piazzolla, J. S. Bach, S. Prokofjew u.a.

Das Leipziger duo mélange nimmt das Publikum mit auf eine außergewöhnliche Klangreise: Almut Unger und Thomas Laukel kombinieren die klassische Querflöte mit der Marimba, einem dem Xylophon ähnlichen Schlaginstrument, das hierzulande noch recht selten zu hören ist und seine Wurzeln in der südamerikanischen Folklore bzw. im nordamerikanischen Jazz hat. 

Fast alle Werke wurden eigens für die einzigartige Besetzung arrangiert. Dem Zuhörer werden daher manche Stücke zwar bekannt vorkommen, die Umsetzung auf dem außergewöhnlichen Instrumentarium ist jedoch ein besonderes Klangerlebnis.

Das neue Programm des Ensembles widmet sich Tänzen unterschiedlichster Art, darunter befinden sich Sätze aus Suiten von J. S. Bach, Klänge aus dem berühmten Ballett „Romeo und Julia“ sowie Tangos von Astor Piazzolla. 

Das duo mélange konnte vor einiger Zeit bereits sein zwanzigjähriges Jubiläum feiern und blickt auf hunderte gemeinsame Konzerte im ganzen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland zurück.

Almut Unger wurde in Leipzig geboren und absolvierte ein Künstlerisches Studium im Hauptfach Querflöte an den Musikhochschulen in Weimar, Budapest und Leipzig. 

Thomas Laukel wuchs in Kassel auf und studierte Klassisches Schlagwerk an der Musikhochschule Hannover, an der Universität der Künste Berlin sowie in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin.

Das duo mélange wurde bereits 1998 gegründet und ist damit das deutschlandweit erste Ensemble dieser Art. Der Ensemblename ist in mehrfacher Hinsicht Programm: die Instrumente verschmelzen zu einem außergewöhnlichen Klanggemisch, und die interpretierten Werke sind eine vielfarbige Mixtur aus den unterschiedlichsten Musikstilen und Epochen. Teils bekannte teils wenig gespielte Stücke finden in den phantasievollen Transkriptionen ihre meisterhafte Umsetzung; der Charakter der Originale geht aber dennoch niemals verloren. Die Musiker lassen auch immer wieder zeitgenössische Klänge in die Programme einfließen, teilweise unter Hinzunahme weiterer Instrumente aus der unerschöpflichen Familie der Schlaginstrumente. Das Ensemble vergab verschiedene Kompositionsaufträge und hat zahlreiche Stücke uraufgeführt.

Almut Unger und Thomas Laukel nahmen gemeinsam mehrere CDs auf, und sie waren bei verschiedenen Konzertreihen und Festivals zu Gast (z.B. Deutsches Mozartfest, Festival Mitte Europa). Daneben sind beide auch als Solisten, in verschiedenen Kammermusikformationen und Orchestern zu erleben (z.B. Gewandhausorchester Leipzig, Staatskapelle Berlin, MDR-Sinfonieorchester) und gehen jeweils pädagogischen Tätigkeiten nach.

Weitere Informationen unter www.duo-melange.de

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Sonntag, 14.05.2023,  20:00 Uhr

Milt Jackson Project (MJP)

„A Tribute to Bags“

Matthias Strucken – Vibraphone

Martin Sasse – Piano

Matthias Nowak – Kontrabass

Dominik Raab – Drums

Milt Jackson Project (MJP) – so heißt eine neue Formation, mit der sich der Vibraphonist Matthias Strucken seinem musikalischen Idol zuwendet: dem legendären Jazz-Vibraphonisten Milt Jackson, der als Mitbegründer des Modern Jazz Quartetts (MJQ) weltberühmt wurde.

Durch ihre grenzenlose Spielfreude und durch ihren positiv-beseelten Stil begeistert das MJP regelmäßig jeden Zuhörer schon nach ein paar Takten.

Das besondere Highlight der Formation ist das Vibraphon, welches viele Konzertbesucher bei Auftritten der Band zum ersten Mal bewusst wahrnehmen und hören. Ob mit 2 oder 4 Schlägeln: Matthias Strucken zieht durch sein virtuoses und „zupackendes“ Spiel sehr bald jeden Zuhörer in seinen Bann.

Die Verbindung von musikalisch-künstlerisch sehr anspruchsvollen Passagen und der sehr unterhaltsamen Präsentation der Band durch den Bandleader (Ansagen/Erklärung des Vibraphons) bietet dem Konzertpublikum ein Höchstmaß an Entertainment und Unterhaltung.

Musikalisch legt das MJP vor allem den Schwerpunkt auf die Musik, die Milt Jackson in den 70ern bis 90ern mit Künstlern wie Oscar Peterson, Monty Alexander oder Ray Brown gespielt hat: soulige, bluesige und zum Teil funkige Stücke mit viel Raum für Improvisationen. In Verbindung mit Eigenkompositionen und eigenen Arrangements entsteht so ein sehr rundes und abwechslungsreiches Programm, welches „swingt-wie-die-Hölle“.

Gemeinsam mit Martin Sasse (Piano), Matthias Nowak (Kontrabass) und Dominik Raab (Drums) bringt Matthias Strucken diese Musik, die bei vielen Jazzfans in den Plattenschränken steht, aber leider sehr selten „live“ aufgeführt wird, wieder auf die Bühne.

Die aktuelle CD „A Tribute to Bags“ entstand im Februar 2011 im Loft in Köln und spiegelt das aktuelle Konzertprogramm der Band wieder. Sie wurde bereits bei 3sat (Jazzmusik in der Nacht) und im JAZZPODIUM vorgestellt.

Egal ob für eingefleischte Jazzfans oder Freunde von grooviger, souliger Musik: das Milt Jackson Project bietet ein besonderes Konzerterlebnis – mit einem coolen Touch von Retro!

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Sonntag, 03.09.2023, 20:00 Uhr

Klezmers Techter

SHEVANA

Gabriela Kaufmann: Klarinette, Bassklarinette

Almut Schwab: Akkordeon, Hackbrett, Flöte

Nina Hacker: Kontrabass                                                                                                                   

Shai Terry: Gesang

Seit seiner Gründung vor 27 Jahren begeistern sie das nationale und internationale Publikum: KLEZMERS TECHTER ,,eine Traumformation mit Suchtcharakter für alle, die sie schon einmal gehört und gesehen haben.“ (Augsburger Allgemeine) Ihr musikalisches Spektrum reicht von traditionellen Interpretationen über mit Tango-, Impressionistischen und Jazz- Elementen angereicherte Arrangements bis hin zu freien Improvisationen und eigenen Kompositionen.

Die Auftritte von KLEZMERS TECHTER sind geprägt von großer Lust an der musikalischen Kommunikation und mitreißender Spielfreude. Leichtigkeit und Tiefgang liegen in ihrer Musik die wie eine ständige Aufforderung wirkt, das Leben zu lieben und zu feiern, trotz aller Widrigkeiten.

SHAI TERRY wurde in Israel geboren. Sehr früh zeigte sich ihr außergewöhnliches Gesangstalent. Ihren zweijährigen Militärdienst absolvierte sie als Solosängerin im israelischen Militärorchester, was eine große Auszeichnung bedeutet. Mit diesem Orchester bereiste sie mehrfach die USA. Seit vier Jahren lebt sie in Deutschland, studierte Gesang an der Musikhochschule Mainz, wo sie auch ihr Konzertexamen macht. Ein Höhepunkt in ihrer bisherigen Karriere waren Auftritte am Opernhaus in Belgrad, wo sie die Titelrolle in Bizets ,,CARMEN“ sang und spielte.

Aber die Liebe von SHAI TERRY gilt nicht nur dem Operngesang. In dem Programm ,,SHEVANA“ interpretiert sie in einzigartiger Weise zusammen mit KLEZMERS TECHTER musikalische Perlen des traditionellen jiddischen Liedguts.

Weitere Informationen unter http://klezmerstechter.de

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Sonntag, 15.10.2023, 20:00 Uhr

Transatlantic Guitar Trio

Jazz Balladen, Gypsy Swing Standards und eine Prise Pop-Musik

Richard Smith (UK): Fingerstyle-Guitar

Joscho Stephan (D): Gypsy Guitarist

Rory Hoffmann (USA): Multiinstrumentalist                                                                                                                  

Ein einzigartiges, phonetisches Highlight bildet seit neuestem das internationale „Transatlantic Guitar Trio“. Der Fingerstyle-Guitar Champion Richard Smith (UK), der Gypsy Jazz Virtuose Joscho Stephan (D) und der geniale Multiinstrumentalist Rory Hoffman (USA) haben sich zusammen geschlossen und gastierten bereits bei zahlreichen renommierten Konzertreihen und auf mehreren namhaften Festivals in den USA. Und nun kommen sie über den großen Teich. Schon in diesem Jahr feiern sie mit einem gemeinsamen Konzert Premiere auf dem alten Kontinent und wollen von Deutschland aus ganz Europa musikalisch erobern.

Publikum wie Kritiker sind gleichermaßen begeistert von der Vielfalt der unter- schiedlichen Stile und Techniken, die die Musiker in dieser außergewöhnlichen Besetzung gemeinsam präsentieren. Einmalig wie sie Jazz Balladen, Gypsy Swing Standards, eine Prise Pop-Musik, sowie groovige Eigenkompositionen zu einem neuen Großen und Ganzen zusammenstellen. Das schier unerschöpflich erscheinende Repertoire des „Transatlantic Guitar Trios“ und die neu arrangierten Songs der großen Vorbilder wie Django Reinhardt, Chet Atkins und Jerry Reed machen die Live-Konzerte der 3-Sterne Gitarristen zu einem unvergleichbaren Erlebnis.